Mischfaser

Bei Mischfasern, die auch als Mischgewebe bezeichnet werden, handelt es sich um sogenannte High-Tech-Fasern. Meist besteht diese Faser zumindest zum Teil aus Polyester, wobei Millionen von mikrofeinen Fasern zu einem Gewebe verarbeitet werden, welches dann wiederum besonders gut vor Regen und Wind schützt. Dadurch, dass bei einer Mischfaser verschiedene Fasern mit unterschiedlichen Eigenschaften in nur einer Faser zusammengefasst werden, verbessern sich die Eigenschaften des daraus entstehenden Gewebes entsprechend. Oftmals werden zum Beispiel natürliche Baumwollfasern mit synthetischen Chemiefasern kombiniert, um die gewünschten Fasereigenschaften zu erreichen, was nicht nur für den Sportbereich, sondern auch beim Funktionskleidung im Allgemeinen von großer Bedeutung ist.

Verbesserte Eigenschaften der Mischfasern

Diese Faserart wird also gezielt so verarbeitet, dass am Ende die gewünschten Stoffeigenschaften daraus resultieren, die unter anderem wie folgt aussehen können: 

·         schnell trocknend
·         knitterarm oder komplett faltenfrei
·         atmungsaktiv
·         wasserdicht oder wasserabweisend
·         winddicht
 
Gewebe, die aus Mischfasern verarbeitet werden, heißen entsprechend Mischgewebe. Sie bringen nicht nur die eben genannten Vorteile mit, sondern können die Hautfeuchtigkeit zum Teil auch besonders gut aufsaugen und diese nach außen leiten. Dies sorgt für ein überaus angenehmes Tragegefühl und ist vor allem dann sehr vorteilhaft, wenn die entsprechende Kleidung beim Sport getragen werden soll, da der Träger dann viel schwitzt. Noch dazu sind derartige Gewebearten meist sehr leicht sowie angenehm weich und gleichzeitig überaus strapazierfähig. Die robusten Mischfasern machen die Mischgewebe ebenso reißfest wie pflegeleicht. Da die Mischfasern alle Vorteile der einzelnen Fasern, aus denen sie bestehen, miteinander kombinieren, werden Elastikfasern bei vielen Mischfasern beigemischt. So kann zum Beispiel für einen gewissen Stretch-Anteil gerade bei Jeans und anderen Hosen gesorgt werden, was den Tragekomfort ebenfalls merklich erhöht. Inzwischen gibt es so viele gängige Mischfasern, dass viele von ihnen sogar ihren eigenen Namen haben. Allein anhand der Bezeichnung ist also längst nicht immer klar, dass oder ob es sich überhaupt um eine Mischfaser oder aber um eine reguläre Faser handelt.

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